Nichts gibt es nicht

Projection

Nichts gibt es nicht.
Es ist immer etwas.
Und wenn das Etwas das Nichts ist,
Dann ist das Nichts Etwas.

Das Nichts wäre der idealisierte Zustand von „etwas, das es nicht gibt“.

Ich bin überzeugt, dass wir später wieder zu etwas, das der Vorstellung eines Äthers (αἰθήρ) entspricht, zurückkehren.

Das Tor dorthin sind alle diese „Partikel ohne Gewicht“ (Photon, Higgs, ..), die mit anderen Partikeln interagieren, was nicht sein kann.

Einmal angenommen

Nehmen wir doch einfach einmal an, die Zeit würde rechtwinklig auf dem euklidischen Raum stehen, und die Gravitation rechtwinklig zu dieser Raumzeit.

Damit wären viele Probleme gelöst.

Jedes physische Ding besitzt eine Ausdehnung in Raum, Zeit und Schwere. Es hat eine Breite, Höhe, Tiefe, besteht von dann bis wann, und es hat ein Gewicht. Eine 100 Meter Bahn dehnt sich 100 Meter im Raum aus. Etwas was ein Jahr dauert, dehnt sich ein Jahr in der Zeit aus. Etwas was 1 Kilogramm schwer ist, dehnt sich 1 Kg in der Schwere aus.

Breite, Höhe, Tiefe stehen senkrecht aufeinander. Ebenso die anderen beiden. Wenn die Zeit vergeht, bewegt sich darin der ganze Raum in einer Richtung durch die Zeit, ohne dass es den Raum dabei verändert. Das können wir uns noch einigermassen gut vorstellen und das soll durch die Rechtwinkligkeit ausgedrückt werden.

Raum, Zeit und Schwere für sich sind unendlich. Es gibt keinen Punkt im Universum, wo sie nicht sind.

Die Schwere wirkt auf uns wie eine anziehende Kraft. Das liegt daran, dass wir nur den Raum wahrnehmen können. Was wir aus dieser Perspektive dabei sehen, ist in Wirklichkeit nur deren Projektion auf unseren 3-Dimensionalen Raum, ein Schattenwurf.

Wir können die Schwerkraft nicht umkehren, sodass sie in die andere Richtung wirkt, also abstößt. Das ist auch der Grund, warum die Schwerkraft die einzige Kraft ist, die nicht abgeschirmt werden kann. Denn Sie ist gar keine Kraft. Sie wirkt nur aus dieser Perspektive so.

Fazit

Projektionen können sehr verwirrend sein. Es lässt sich grundsätzlich nicht von einer Projektion auf das Ganze rückschließen. Wir können die Schwere nicht vom Standpunkt des Raums verstehen.

(Gewidmet meinem Lieblingsmathematiker Henri Poincaré)

Frage an die Anhänger der Higgs-Teilchen Annahme: Wenn wir einen Gegenstand beschleunigen und er dadurch schwer wird, wo kommen dabei die vielen neuen Higgs-Teilchen her ?

Frage an die Anhänger der verschiedenen String-Theorien (sagen wir lieber: String-Vermutungen): Bis zu 32 Dimensionen, manche davon so kurz wie eine Planck-Länge, aufgerollt zu einem Zylinder? Dimensionen mit endlicher Ausdehung? Wo gibt es denn sowas?

Menschen haben sich schon oft durch Projektionen verwirren lassen und zogen dann über Jahrhunderte hinweg die falschen Schlüsse. Die Erde sieht vom Standpunkt eines Betrachters in Bodennähe wie eine Scheibe aus. Wandelsterne bewegen sich manchmal in Schleifen über den Himmel, das wirkt so willkürlich, das kann nur durch einen Gott gelenkt sein!

Zur Zeit verlieren sich die Theorien in allerkleinsten Partikeln. Das ist der Zeitgeist, das entspricht dem vorherrschenden Materialismus. Könnten wir doch das Große und Ganze wieder sehen.